Verzetteltes (3)

Hallo zusammen!

Das Flimmern des Spitzlichts ist behoben, dafür ist mir diesmal erst aufgefallen, dass das für den Hintergrund beim Wechsel auf Blau auch herumzickt. Seufz. Das behebe ich dann beim nächsten Mal. Rückblickend hätte ich besser eine andere Geschichte ausgewählt, als dieses etwas zähe Märchen, aber hört doch selbst rein:

Jetzt mache ich erstmal einen Bogen um das Jahr 1993, das ist ein Fazit nach dieser Lesung. Aber das gehört mit zum Konzept, dass ich ohne große Erinnerung in die Lesung gehe, und mich genauso davon überraschen lasse, wie ihr. Ich erinnere mich,dass die Geschichte auf einem echten Traum basiert, den ich damals hatte. Leider habe ich ihn ausgewalzt, anstatt eine traumartige Atmosphäre zu kreieren. Keine Ahnung, warum ich eine so verschwurbelte Sprache gewählt habe, die mehr auf die Nerven geht, als erzählt. Der finale Absatz ist noch das Beste an dem Ding. Mit einer Radikalkur lässt sich das vielleicht noch retten, aber das weiß ich erst, wenn ich sie durchgezogen habe. Beim nächsten Mal mache ich den Ausrutscher wieder gut, versprochen!

Bis dahin verbleibe ich mit erlesenen Grüßen,

Verzetteltes (2)

Hallo zusammen!

Keine Sorge, die ist deutlich kürzer. Ich hatte bis vor dem (einzigen) Take keine Ahnung, wie lange das dauern würde. Diesmal schon, darum habe ich etwas mit weniger Seiten ausgewählt. Das Konzept nimmt weiter Formen an bzw. variiert wie geplant. Lasst euch überraschen:

Auch diese stammt aus dem Jahr 1993, wobei die Idee älter ist. Irgendwie habe ich es mit Rentnern, die tauchen immer wieder in meinen Geschichten auf … und dann ist da noch dieses Serienkonzept in der Schublade, über eine Rentnergruppe, die sich in ihrem Altenheim etwas dazuverdienen, in einer Mischung aus Mission Impossible und den Golden Girls, einschließlich Mord.

Bis zum nächsten Mal verbleibe ich mit erlesenen Grüßen,

PS: Sorry für das Flimmern des Spitzlichts von links. Das versuche ich beim nächsten Mal zu beheben. Beim ersten Video hatte ich noch vergessen es überhaupt einzuschalten. Wie gesagt, keine zweiten Takes. So sind die Regeln ^^

Verzetteltes (1)

Liebe Leute, jetzt gibt’s was hinter die Ohren!

Ich meinte natürlich auf die Ohren. Verzeihung. Oder dachtet ihr etwa, ihr müsstes
meine Kurzgeschichten auch noch selber lesen? Weit gefehlt! Das mache ich für euch
und bin davon mindestens ähnlich überrascht, wie ihr. Denn die Ausgrabungen sind
zum Teil so alt, dass ich mich selbst bestenfalls nur dunkel an sie erinnern kann. Daher
ist auch meine einzige Regel für diese Lesungen: es gibt nur einen Take. Vielleicht
editiere ich in Zukunft meine schlampigen Verleser, aber wahrscheinlich eher nicht. Ich
evaluiere nun jeden Monat vor euren Augen einen alten Text auf seine Tauglichkeit für
eine Veröffentlichung in einem Sammelband. Los geht’s:

Es macht mich fertig, dass die inzwischen 32 Jahre alt sein soll, und noch immer so
unveröffentlicht, wie damals. Soweit ich mich erinnere, habe ich solche Dinger damals
mehr oder weniger an einem Tag rausgehauen, so wie sie sind. Basierend auf einer
losen Grundidee und dann einfach drauf los. So sind auch die Längen/Dopplungen
reingeraten, die ich jetzt bearbeiten werde. Viel will ich darin nicht herumdoktern (bin
ja kein Arzt), aber ein bisschen dran feilen werde ich schon, verfeinern, ergänzen oder
kürzen, ohne dabei den ursprünglichen Charme zu ruinieren.

Was mir aufgefallen ist, dass ich schon damals ein gutes Händchen für Dialoge hatte.
Ganz im sokratischen Sinne spielerisch herausfinden, worum es überhaupt geht :)

Mit tapfer erlesenen Grüßen

Anmerkung: Dieser Beitrag erschien bereits im Juni 2025 im Rahmen meines Newsletters.